Parkausweise für Einwohner und Handwerker

   


Antrag:

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Der Magistrat wird beauftragt, eine Ergänzung der Parkgebührenordnung dahingehend vorzubereiten, dass die Möglichkeit von Jahresparkausweisen für Einwohner unserer Stadt und für die hier tätigen Handwerker geschaffen wird.

Begründung:

Nach Auffassung der CDU-Stadtverordnetenfraktion gibt es eine bisher nicht von der Stadt genutzte Möglichkeit, den Personen, die regelmäßig in der Stadt auf Parkplätze angewiesen sind, jedes Mal die Suche nach Kleingeld und die Frage, wie lange wird der Termin dauern, was muss ich einwerfen, zu ersparen. Dies könnte nämlich der Vergangenheit angehören, wenn dem Beispiel anderer Städte im Wetteraukreis folgende, die Möglichkeit zum Erwerb eines Jahresparkausweises geboten wird.

Diesen stellen wir uns in zwei verschiedenen Versionen vor:

Erstens für Einwohner der Stadt. Sie könnten für beispielsweise 50 € einen Parkausweis erwerben, der in Verbindung mit einer Parkscheibe die Benutzung bewirtschafteter Parkplätze für die jeweils maximale zugelassene Parkzeit - bei unbeschränkter Zeitdauer eventuell auch nur für 3 Stunden - gestattet.

Zweitens sollte es für die Handwerker und Mediziner eine besondere Ausgabe dieses Ausweises geben, der beispielsweise für 100 € die Erlaubnis enthält, während des ganzen Tages zur Durchführung von Arbeiten bzw. dem Erbringen von Dienstleistungen bewirtschaftete Parkplätze in der Stadt zu benutzen.

Die Ausweise müssten zur Vermeidung von missbräuchlichen Nutzungen jeweils an bestimmte Kfz-Kennzeichen gebunden werden. Die Ausweise sind jeweils deutlich sichtbar im Fahrzeug auszulegen, ggf. zusammen mit einer Parkscheibe.

Wir sind der Auffassung, dass mit einer derartigen Regelung den in unserer Stadt tätigen Handwerkern und Medizinern die Tagesarbeit ebenso erleichtert würde, wie den hier Ansässigen der Besuch der Geschäfte und Dienstleister in der Stadt. Damit würde auch die Möglichkeit geschaffen, die immer wieder aufkommenden Streitigkeiten über "Parkknollen" erheblich zu minimieren und damit das Verhältnis zwischen der Stadt und ihren Einwohnern zu entkrampfen.

(17.11.2002)  |  Seite drucken