Resolution zum Weiterbau der B 3 a

   


Antrag:
 

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bad Nauheim begrüßt die Initiative der Interessengemeinschaft B 3 a, zu der sich unter anderem der Gewerbeverein Karben, der Gewerbeverein Region Friedberg, der Gewerbering Ober-Mörlen und die IHK zusammengeschlossen haben.

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bad Neuheim bekräftigt ihren Beschluss, mit dem sie den zügigen Weiterbau der B 3 a gefordert hat. Sie fordert die zuständigen Behörden des Landes und des Bundes auf alles zu tun, damit baldmöglichst die Ortsumgehung Bad Nauheim/Friedberg fertig gestellt wird.
 

Begründung:


Im Großraum Friedberg ist die Interessengemeinschaft B 3 a seit kurzem aktiv und sammelt Unterschriften für den zügigen Weiterbau der Ortsumgehung Bad Nauheim/Friedberg. In dieser Interessengemeinschaft haben sich eine große Zahl von Verbänden und Vereinen aus Friedberg und Umgebung zusammengeschlossen. Wir sind der Auffassung, dass wir es aus der Interessenlage der Stadt Bad Nauheim heraus nicht den Aktiven in Ober-Mörlen, Friedberg und Karben alleine überlassen können, sich für die Lösung der auch in Bad Nauheim drängenden Verkehrsprobleme zu engagieren. Bei der Diskussion um den Erhalt der Salinen wird immer mit der „gesunden Luft“ argumentiert. Dabei wird vernachlässigt, dass entlang der Salinen derzeit ein immenser Durchgangsverkehr in der Schwalheimer Straße herrscht. Erst wenn durch die Fertigstellung der Ortsumgehung der Verkehr in der Schwalheimer Straße erheblich zurückgegangen ist, wird man guten Gewissens von einer gesunden Luft in diesem Bereich sprechen können.

Wir halten es für erforderlich, diese Unterschriftensammlung zu unterstützen. Gleichzeitig ist es aber aus unserer Sicht auch unerlässlich, dass das demokratisch legitimierte Vertretungsorgan der Stadt deutlich Stellung bezieht und die zuständigen Behörden zu größten Anstrengungen auffordert.

Nach den derzeitigen Planungen sollen die von der Interessengemeinschaft B 3 a gesammelten Unterschriften in einer öffentlichen Veranstaltung bald nach den Ferien an den hessischen Verkehrsminister Rhiel überreicht werden. Damit die Resolution der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bad Nauheim zu dieser Veranstaltung nicht zu spät verabschiedet wird, ist jetzt Eile und eine kurzfristige Beschlussfassung geboten.

In ihrer letzten Fraktionssitzung hat die CDU-Fraktion der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bad Nauheim beschlossen, in der nächsten Sitzung am kommenden Donnerstag noch einen Eilantrag zum Weiterbau der B 3 a zu stellen. Damit soll die lobenswerte Initiative der Interessengemeinschaft B 3 a, die aus zahlreichen Vereinen und Verbänden im Großraum Friedberg gebildet hat, unterstützt werden. Die CDU-Stadtverordneten sind der Auffassung, dass wir es aus der Interessenlage der Stadt Bad Nauheim heraus nicht den Aktiven in Ober-Mörlen, Friedberg und Karben alleine überlassen können, sich für die Lösung der auch in Bad Nauheim drängenden Verkehrsprobleme zu engagieren. Bei der Diskussion um den Erhalt der Salinen wird immer mit der „gesunden Luft“ argumentiert. Dabei wird vernachlässigt, dass entlang der Salinen derzeit ein immenser Durchgangsverkehr in der Schwalheimer Straße herrscht. Erst wenn durch die Fertigstellung der Ortsumgehung der Verkehr in der Schwalheimer Straße erheblich zurückgegangen ist, wird man guten Gewissens von einer gesunden Luft in diesem Bereich sprechen können. „Wir sind es sowohl den verbliebenen Kurkliniken in der Kur- und der Zanderstraße als auch den Anwohnern rund um die Schwalheimer Straße schuldig, alles uns Mögliche für eine schnellstmögliche Entlastung von Lärm und Abgasen zu tun“, fasste der Fraktionsvorsitzende Gerhard Bennemann die Meinung seiner Fraktionskollegen zusammen.
Eine besondere Eilbedürftigkeit ist nach Auffassung der CDU-Fraktion aus mehreren Gründen gegeben. Die derzeit laufende Unterschriftensammlung solle in eine Veranstaltung mit Verkehrsminister Riehl einfließen, es müsse sichergestellt sein, dass die Resolution auch rechtzeitig beschlossen werden wird. Andererseits „geistert“ ein Rundschreiben einer nordhessischen Bürgerinitiative gegen den Ausbau des Flugplatzes Kassel-Calden durch die hessischen Gemeinden, in denen behauptet wird, dass örtliche Umgehungsstraßen diesem Vorhaben geopfert werden sollen. Dieser gezielten Fehlinformation solle öffentlich entgegengetreten werden. Es sei ein Verdienst der beiden Bundestagsabgeordneten, sowohl von Frau Hauer (SPD) als auch von Herrn Minkel (CDU), dass die für die Fertigstellung der Ortsumgehung erforderlichen Mittel weiterhin bereitstünden. Deshalb sollte auch von Seiten der betroffenen Städte und Gemeinde deutlich gemacht werden, dass die Ortsumgehung Friedberg/Bad Nauheim größte Priorität genieße.
 

(15.07.2003)  |  Seite drucken