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Antrag:
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert, bei der Planung und Umsetzung des
Kindergartens im neuen Baugebiet „Am Goldstein“ folgende Punkte zu
berücksichtigen:
1) Zusammenführung des Kinderhauses am Goldstein und des neuen
Kindergartens.
2) Das Gesamtkonzept des Kinderhauses am Goldstein soll übernommen werden.
3) Der Magistrat wird beauftragt, die Trägerschaft bis zur Sommerpause in
diesem Jahr verbindlich zu regeln.
4) Bei der Planung und Umsetzung ist der zukünftige Träger mit
einzubeziehen.
5) Bei der Umsetzung des gesamten Projektes sind der Ausschuss für
Soziales, Jugend und Senioren und der Ortsbeirat über die Sachstände des
Projektes regelmäßig (in jeder Sitzung) zu informieren.
Begründung:
Grundlage des Antrages ist die einvernehmliche Auffassung
des Fachausschusses vom 23. März 2004. Dort wurde festgestellt: „Das
Gesamtkonzept des Kinderhauses am Goldstein, sowie das Personal, sind in
den neu geplanten Kindergarten, falls nach Vorlage der notwendigen Zahlen
tatsächlich ein Neubau erforderlich ist, zu übernehmen. Die Trägerschaft
soll beim Kinderschutzbund verbleiben.“
Eine Zusammenführung des bestehenden Kinderhauses am Goldstein
(Kindergarten + Hort) und des neu geplanten Kindergartens ist auch in
Bezug auf die Folgekosten, die finanziell günstigste und rentabelste
Variante.
Das Konzept des Kinderhauses am Goldstein hat sich bewährt und wird sehr
gut angenommen. In dieser Einrichtung werden Kindergarten und Hortkinder
gemeinsam betreut. Dadurch können Geschwisterkinder „unter einem Dach“
betreut werden.
Bei der Planung und Umsetzung des neuen Gebäudes ist vor allem auf
Kinderfreundlichkeit zu achten, und das zuständige Amt und der
Fachausschuss, die sich für die Belange der Kinder einsetzen,
einzubeziehen und auch der zukünftige Träger muss mit eingebunden werden.
(08.06.2004) | Seite drucken |