Neukalkulation/Ermäßigung der Gebühren für Abwasserbeseitigung, Straßenreinigung und Abfallentsorgung

   


Antrag:

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird beauftragt, zu den Haushaltsberatungen für den Haushalt 2005 für die Gebührenhaushalte Abwasserbeseitigung, Straßenreinigung und Abfallentsorgung neu kalkulierte Gebührensätze vorzuschlagen. Dabei ist sicherzustellen, dass die überhöhten Gebührenausgleichrücklagen innerhalb von maximal zwei Jahren abgeschmolzen werden.

 

Begründung:

Bereits im Sommer 2001 hatte die Stadtverordnetenversammlung auf einen Antrag der CDU-Fraktion hin den Magistrat beauftragt, die überhöhten Rücklagen in verschiedenen Gebührenhaushalten den Gebührenzahlern zugute kommen zu lassen und die Gebühren dementsprechend zu senken. Es wurden daraufhin neue Kalkulationen vorgelegt und von uns beschlossen. Heute müssen wir feststellen, dass die Benutzungsgebühren für die genannten drei Gebührenhaushalte offensichtlich immer noch zu hoch festgesetzt worden sind. Noch immer besteht eine Gebührenrücklage, die sich in der Summe auf fast 2,5 Mio. € belauft. Entgegen dem eindeutigen Auftrag der Stadtverordnetenversammlung und den bindenden Vorschriften des Kommunalen Abgabengesetzes wird den Einwohnern der Kurstadt seit Jahren zu tief in die Tasche gegriffen. Damit muss endlich Schluss sein, die Vorgabe der Rechtsprechung, dass eventuelle Überschüsse innerhalb von höchstens drei Jahren an die Gebührenzahler zurückzugeben sind, muss endlich eingehalten werden.

(25.08.2004)  |  Seite drucken