Antrag |
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Anerkennung des Sprudelhof-Ensembles als Weltkulturerbe |
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Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Für Bad Nauheim ist festzustellen, welche Auswirkungen auf städtebauliche und Wirtschaftsentwicklung (Stiftung Sprudelhof, Kerckhoff-Campus etc.; siehe Elbe-Brücke in Dresden) beispielsweise die einzurichtenden Pufferzonen haben.
Nach dessen eindrucksvollen Erläuterung der Problematik einer Antragstellung und anschließenden positiven Fazit der Erfolgsaussichten waren sich alle an diesem Abend vertretenen Fraktionen einig, in Sachen Weltkulturerbe tätig zu werden und einen Grundsatzbeschluss der Stadtverordnetenversammlung dahingehend zu fassen, dass mit der Stadt Darmstadt Arbeitsgruppen gebildet werden sollen, die die Voraussetzungen für eine Antragstellung prüfen. Dabei soll der gesamte Jugendstil Hessens in die Betrachtung miteinbezogen werden. Die Arbeitsgruppen sollten sich aus Fachleuten der jeweiligen kommunalen Verwaltungen und der Landesdenkmalpflege zusammensetzen. Da die deutsche Aufnahmeliste bei der UNESCO bis 2015 geschlossen ist, soll zur Chancenverbesserung ebenfalls angestrebt werden, eine ausländische Kommune mit ins Boot zu holen. Es war von Spaa in Belgien und Barcelona die Rede. Nach Abschluss der Beratungen (ca. 1 Jahr) und der regelmäßigen Berichterstattung an die Ausschüsse der betroffenen Kommunen wird bei begründeten Erfolgsaussichten eine Empfehlung an die Parlamente abgegeben, nunmehr initiativ zu werden. Wir in Bad Nauheim hätten dann endgültig einen
Beschluss über die Antragstellung und das weitere Procedere zu fassen.
[07.04.08]
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