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„Wir gehen von Zustimmung im Ortsbeirat aus“

[19.01.10] Dass sich der Ortsvorsteher Heinz Thönges persönlich des Themas annimmt, wertet die Vorsitzende der CDU Steinfurth, Kerstin Best, als positives Signal für die Beratungen im Ortsbeirat. „Wir gehen davon aus, dass unser Antrag vom Oktober damit eine Mehrheit finden wird“, so auch CDU-Ortsbeiratsmitglied Detlef Schultheis.

Wie die Ortsvorsitzende Kerstin Best weiter mitteilt, hat die CDU Steinfurth im Oktober einen Antrag eingebracht wonach der Ortsbeirat den Magistrat bitten solle, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um das Sanierungsvorhaben Gebäude Ecke Hintergasse/Oberpforte finanziell noch stärker zu fördern als bisher.

Das Gebäude befand sich bis vor geraumer Zeit in einem trostlosen baulichen Zustand. Der Abbruch des Gebäudes schien vorprogrammiert. Dankenswerterweise ist jedoch der neue Eigentümer seit ca. 2 Jahren dabei, das Haus in seinen ursprünglich wunderschönen Zustand zu versetzen. Es handelt sich um ein Haus aus dem Jahre 1650, das - wie man bereits jetzt erkennen kann - sicherlich zu den schönsten und prägendsten Gebäuden Steinfurths gehörte und nunmehr gehören wird.

Die Eigentümerfamilie hat einen beispielhaften Arbeitseinsatz unter minutiöser Einhaltung der denkmalpflegerischen Vorgaben geleistet. Insgesamt sind bisher rund 4.000 Arbeitstunden in Eigenleistung erbracht worden. Erhebliche Kosten sind jedoch allein für das Material und für einige besondere Baumaßnahmen, die nicht in Eigenleistung erbracht werden konnten, angefallen. Gewisse Zuschüsse der Stadt sowie der Denkmalpflege sind zwar zur Verfügung gestellt worden, diese reichen jedoch nicht aus, um den Endausbau fertig stellen zu können. Aus diesem Grund sei dieser Antrag dringend erforderlich, so Best.

Anlässlich der CDU-Ortsbegehung im Oktober appellierten die Christdemokraten in diesem Zusammenhang an die zuständigen Stellen, die Fördermittel dafür aufzustocken.

Auch bereits im Oktober hatte sich die CDU für eine zeitnahe Umsetzung der Lösung auf dem Grundstück in der Steinfurther Hauptstraße ausgesprochen. Dort soll das alte Gebäude nach dem Willen der Eigentümer endlich abgerissen werden. Da keinerlei Nutzung mehr vorgesehen ist, verfällt das Gebäude zusehends, das aufgrund seiner baulichen Anpassungen nicht mehr erhaltenswert ist. Die CDU-Mitglieder im Bauausschuss hatten die Angelegenheit bereits thematisiert und nach persönlichen Gesprächen alternative Ideen eingebracht.

„Dass sich der Ortsvorsteher nun auch persönlich bei einem Rundgang mit der Presse noch einmal mit diesen Themen befasst, zeigt, dass die CDU hier gute Anregungen gegeben hat“, so Kerstin Best.

Die CDU will in dem Zusammenhang auch überprüfen lassen, welche Möglichkeiten es gibt, dass die Denkmalbehörde die gedeihliche Entwicklung von Städten stärker in den Vordergrund rücken könne. Außerdem müsse für die Problematik sensibilisiert werden, dass die Behörde nicht zuviel Verhinderungspotential wahrnehme. Dies solle auch in den übergeordneten Parlamenten angeregt werden.

Wie Kerstin Best weiter mitteilt, sei nun endlich auch eine Lösung für die Schulwegsicherung vor der Rosendorfschule gefunden worden. Ein nochmaliges Treffen zwischen der Schulleitung, Elternbeirat und dem Ersten Stadtrat Armin Häuser habe zu konkreten Lösungen geführt. Sobald die Witterung es zulasse, werden die entsprechenden Maßnahmen ergriffen, so die Ortsverbandsvorsitzende abschließend.

 

 

   

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