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Lucia Puttrich empfängt Schüler aus Bad Nauheim im Bundestag |
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Leistungskurs diskutiert im Rahmen eines Parlamentsseminars mit der Wetterauer Bundestagsabgeordneten [12.02.10] Politik vor Ort erleben – diese Möglichkeit hatten die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Politik der St. Lioba Schule aus Bad Nauheim. 20 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe besuchten die Wetterauer Bundestagsabgeordnete Lucia Puttrich im Rahmen eines Parlamentsseminars in Berlin. „Ich freue mich immer sehr, wenn ich Besucher aus dem Wahlkreis in Berlin empfangen und ihnen meine Arbeit näher bringen kann“, sagte Lucia Puttrich. Die Schülerinnen und Schüler nahmen auf Einladung des Bundesverteidigungsministeriums an einem Seminar zum Thema „Zielsetzung deutscher und europäischer Sicherheits- und Verteidigungspolitik“ teil. Seit Jahren findet zwischen der katholischen Schule und den hessischen Jugendoffizieren ein reger Austausch statt. Den zentralen Baustein des Seminars bildete jedoch der Austausch mit Abgeordneten aller Fraktionen. Gleich zu Beginn des Gesprächs wurden von den Schülern Fragen zu unterschiedlichsten Themengebieten gestellt. Neben finanzpolitischen Aspekten zur Wirtschaftskrise und Fragen zu ihrem politischen Lebenslauf diskutierten die Leistungskursschüler intensiv über die Afghanistanpolitik der Bundesregierung. Lucia Puttrich betonte, der Einsatz sei „richtig, gut und vor allem erfolgreicher“, als er in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Der Einsatz der deutschen Soldaten in Afghanistan beinhalte neben den Schutz- und Sicherheitsaspekten für die lokale Bevölkerung besonders die Aufbauarbeit im Land. Deshalb müsse der Fokus nicht nur auf den militärischen Aspekten, sondern insbesondere auf den Entwicklungschancen und Potentialen durch, zum Beispiel den Bau von Straßen, Krankenhäusern und Schulen, gelegt werden. „Die internationale Staatengemeinschaft leistet in diesem Feld beachtliches“, so Puttrich. Ziel müsse es sein, dass das Land wieder auf eigenen Beinen stehen könne. Deshalb sei es wichtig, mittelfristig eine Abzugsstrategie zu verfolgen und die Verantwortung für die Sicherheit vor Ort in die Hand der Afghanen zu geben.
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