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Armin Häuser ist Bürgermeisterkandidat der CDU

Mitgliederversammlung nominiert den 46-jährigen Ersten Stadtrat mit überwältigender Mehrheit – „Im Dialog miteinander Verständnis füreinander entwickeln“

[25.06.10] Mit überwältigender Mehrheit hat die Mitgliederversammlung der CDU Bad Nauheim am vergangenen Freitag ihren Kandidaten für die Direktwahl des Bürgermeister im März 2011 bestimmt. Erster Stadtrat Armin Häuser erhielt in der von Landtagspräsident Norbert Kartmann geleiteten geheimen Abstimmung 49 von 50 abgegebenen Stimmen, ein Mitglied hatte mit Nein votiert. Bad Nauheim mit seiner Infrastruktur und seinem besonderen Flair, so der gebürtige Nieder-Weiseler, habe ihn „von Anfang an fasziniert“, seit er nach dem Abitur am Weidig-Gymnasium Butzbach (1983) als Inspektoranwärter beim Magistrat der Stadt seine Berufsausbildung begann. Unter dem Motto „Miteinander füreinander“ will Häuser auf dem vorhandenen infrastrukturellen Fundament aufbauen. Im Dialog zwischen den Generationen, den Kulturen und den Religionen will er zudem in Bad Nauheim ein neues Klima schaffen: Er will „verbinden statt zu trennen, zusammenführen statt zu spalten, anerkennen statt abzuwerten“.

Stadtverbandsvorsitzender Oliver von Massow skizzierte nach der Begrüßung kurz den zeitlichen Ablauf der Vorbereitungen zur Wahl des Bürgermeisterkandidaten; die Direktwahl des Bürgermeisters wird in Bad Nauheim parallel zur Kommunalwahl am 27. März 2011 stattfinden.

In seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Wahlvorbereitungsausschusses erläuterte Fraktionsvorsitzender Klaus Dietz, MdL, dessen Entscheidung. Armin Häuser habe nicht nur auf kommunaler Ebene, sondern dank seiner viereinhalbjährigen Tätigkeit als Haushaltsreferent und stellvertretender Leiter des Referats „Haushalt und Organisation“ in der Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin (1991-1996) auch auf Landesebene gelernt, „wie Politik funktioniert“. Als Erster Stadtrat in Nidda habe er gemeinsam mit der damaligen Bürgermeisterin und heutigen Bundestagsabgeordneten Lucia Puttrich bei der Kommunalwahl 2006 für die CDU eine sehr hohe Stimmenzahl erreicht.

„Er ist nicht nur ein sehr fähiger, sondern auch ein sehr sympathischer Politiker“, lobte Dietz und betonte, die CDU-Fraktion habe ihre Entscheidung, Häuser 2006 zum Ersten Stadtrat zu wählen, „nicht einen Augenblick bereut. Er hat das Zeug, auch die Position des Bürgermeisters auszufüllen“. In Verhandlungen hinsichtlich des gemeinsam mit der Nachbarstadt Friedberg betriebenen Usa-Wellenbads ebenso wie im Zusammenhang mit der Zukunft des Eisstadions sowie der Nutzung des Stollgeländes habe Häuser keine „heiße Luft“ produziert, sondern sachlich und konstruktiv Stellung bezogen. Zu seiner besonderen Qualität gehöre, dass der angenehme Umgang mit ihm auch von denen gelobt werde, die ihn 2006 nicht mit gewählt hätten.

Aufgrund seiner Geschichte müsse Bad Nauheim nicht erst lange ein Leitbild suchen, sondern verfüge als Gesundheitsstadt bereits über eine Dachmarke, die mit Leben erfüllt sei, erklärte Armin Häuser. Damit besitze die Stadt einen „ungeheuren Wettbewerbsvorteil“ und sei gut aufgestellt. Die Bürgerschaft Bad Nauheims besitze eine hohe Identifikation mit ihrer Stadt, sie begleite das politische Geschehen mit konstruktiver Kritik und sei bereit, sich ehrenamtlich einzubringen. „Das ist ein besonderes Kapital, das man nicht durch Eitelkeiten zerstören sollte“, erklärte Armin Häuser.

Er sehe seine Aufgabe darin, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, „in der die Vereine gedeihen und die Dialogbereitschaft gefördert wird, auch zwischen den Generationen, zwischen Kulturen und Religionen“. Hier gebe es bereits gute Ansätze unterschiedlicher Initiatoren, sagte Häuser und nannte als Beispiele das vom Internationalen Club organisierte alljährliche Internationale Fest, die generationenübergreifenden Angebote beispielsweise des Mütter- und Familienzentrums sowie das „Erzählcafé Abraham“ mit jeweils Vertretern der vier großen, in Bad Nauheim vertretenen Religionen.

Das Max-Planck-Institut mit seinen vielen internationalen Wissenschaftlern sei ein weiterer wichtiger Aspekt. Sein Erhalt in Bad Nauheim sei auch das Verdienst des früheren Bürgermeisters Bernd Rohde. Diesem dankte Häuser „ausdrücklich dafür, dass er in seiner Amtszeit die Grundlagen für all die Umbau-, Ausbau- und Gestaltungsmaßnahmen gelegt hat, die in den vergangenen Jahren ausgeführt worden sind und Bad Nauheim nun, im Jahr der Landesgartenschau, in neuem Glanz erstrahlen lassen“. Bernd Rohde habe eine hervorragende Arbeit geleistet, von der die Stadt bis heute profitiere. „Dies alles zusammen macht das internationale, besondere Flair dieser Stadt aus, es ist eine besonderer Chance für die Stadt, aber es bringt auch besondere Herausforderungen mit sich“, erklärte Häuser.

Bad Nauheim mit seiner außerordentlich vielfältigen sportlichen und kulturellen Infrastruktur sei längst nicht mehr nur für ältere Neubürger attraktiv, sondern dank seiner guten Schul- und Betreuungsangebote auch für junge Familien. Dies beweise nicht zuletzt die erfolgreiche Vermarktung von Grundstücken am Goldstein ebenso wie in der Amerikanischen Siedlung. Finanziell seien die Zeiten angesichts der allgemeinen Wirtschaftslage schwierig, räumte Häuser ein. Wichtig sei, „zu sparen ohne kaputtzusparen“. Für den Erhalt der Infrastruktur und ihre behutsame Weiterentwicklung sei es nun notwendig, klug und bedacht zu schauen, wo und wie Leistungen vielleicht kostengünstiger erbracht werden könnten. Hier wolle er auch auf verstärkte Kooperationen mit Nachbargemeinden setzen. Grundsätzlich sei Bad Nauheim eine sehr leistungsstarke Stadt, die bis vor zwei Jahren einen ausgeglichenen Haushalt gehabt habe. Eine leistungsstarke Stadt werde Bad Nauheim auch wieder werden; deshalb dürfe keinesfalls durch allzu striktes Sparen Vorhandenes Vorhandenes zerstört werden.

Bereits in dieser Woche will die badestädtische CDU nach Angaben ihres Vorsitzenden Oliver von Massow mit ersten Aktionen für ihren Kandidaten werben. Von Donnerstag bis Samstag wird an unterschiedlichen Orten im Stadtgebiet Sonnenmilch mit besten Grüßen des Kandidaten für einen schönen Sommer verteilt werden. Am Sonntag, 11. Juli, wird eine Wandertour durch Frauenwald und Johannisberg stattfinden, zu der alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind. Fünf Wochen später, am Sonntag, 15. August, wird zu einer öffentlichen Radtour durchs Wettertal geladen.

 

Bürgermeisterkandidat Armin Häuser


„Im Dialog miteinander Verständnis füreinander entwickeln“
 

[Lebenslauf]


 
 

Armin Häuser bei seiner Bewerbungsrede


Mit einer Verbeugung bedankt sich Armin Häuser bei den Mitgliedern für das hervorragende Ergebnis


Mit Blumen und einem Buch beglückwünscht Stadtverbandsvorsitzender Oliver von Massow den frisch gekürten Kandidaten


Große Freude auch beim CDU-Fraktionsvorsitzenden Klaus Dietz


Gruppenfoto mit Ehrengästen: (von links): Oliver von Massow, Kerstin Eisenreich, Klaus Dietz, Heike Häuser, Manfred Jordis, Armin Häuser, Bundestagsabgeordnete Lucia Puttrich, Kerstin Best, Landtagspräsident Norbert Kartmann


 

       

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