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Gespräch mit Erstem Stadtrat Häuser
[15.09.10] Zu einem Informationsaustausch war kürzlich der Vorstand der
CDU Steinfurth zu Gast bei der Freiwilligen Feuerwehr Steinfurth. In den
Räumlichkeiten der FFW wurden die CDUler von Wehrführer Thomas Baierl und
dem Vereinsvorsitzenden Hans Ulrich begrüßt. Die beiden gaben umfassen
Auskunft über die Tätigkeit der Feuerwehr.
Dem Verein gehörten derzeit rund 300 Mitglieder an, davon
30 Frauen und Männer aktiv, die u.a. für den Brandschutz verantwortlich
sind. Zu den weiteren Vereinstätigkeiten gehört die Ausrichtung der jetzt
anstehenden jährlichen Kerb. Wie Vereinsvorsitzender Ulrich berichtete,
müsse man in diesem Jahr erstmalig selbst für die Absperrung des
Festgeländes sorgen. Ob der von der Stadt dafür gewährte Zuschuss
ausreichen werde, sei fraglich. Hier sicherte die CDU zu, die Problematik
noch einmal in den städtischen Gremien anzusprechen, damit die Ausrichtung
der Kerb gesichert werden könne, denn allein der zusätzliche
Personalaufwand stelle den Verein schon vor nicht unerhebliche Probleme.
Wie Ulrich weiter erläuterte, sei die Kerb für die
Finanzierung der Arbeit unverzichtbar, denn von den Einnahmen werden die
z.T. erheblichen Kosten für Anschaffungen bestritten. So wurden in der
Vergangenheit Brandschutzkleidung und -hauben angeschafft. Damit verfügt
die Steinfurther Feuerwehr über eine hervorragende technische Ausstattung.
Diese konnte der CDU-Vorstand auch bei einer Anprobe testen.
Wie Wehrführer Baierl berichtete sind viele der
ehrenamtlichen Feuerwehrleute außerhalb Steinfurths berufstätig, trotzdem
könne mit Unterstützung durch die derzeit 9 Hauptamtlichen am Stützpunkt
in BN sichergestellt werden, dass jeder Einsatzort in 10 min. nach
Alarmeingang erreicht wird. Dennoch freue sich die Freiwillige Feuerwehr
über jeden weiteren Interessenten, der sich in der Arbeit der FFW
engagieren möchte. Eine Vereinsmitgliedschaft kostet derzeit nur 8 Euro
jährlich, weswegen am Abend gleich zwei CDU-Vorstandsmitglieder der
Feuerwehr beitraten. Man sie der Hoffnung, dass weitere Steinfurther dem
Beispiel folgen, so Vorsitzende Kerstin Best: „Eigentlich könnte jede
Steinfurther Familie Mitglied in der Feuerwehr sein.“
Erster Stadtrat Häuser, zeigte sich wieder einmal
beeindruckt vom hohen Engagement der Freiwilligen Feuerwehr. Es sei
bemerkenswert, was hier durch ehrenamtliche Tätigkeit geschaffen und
geleistet werde. „Ein gutes Beispiel dafür, wie Stadt und Vereine Hand in
Hand arbeiten könnten“. Er unterstütze ausdrücklich die Arbeit der
Vereine. Als Ordnungsdezernent liege ihm die Arbeit der FFW sehr am
Herzen.
Beim abschließenden Rundgang konnten sich die
Christdemokraten einen Eindruck von den Räumlichkeiten machen. Neben einem
großen Sitzungsraum stehen nun nach der Aufstockung auch ein großer
Gruppenraum zur Verfügung. Zwei Einsatzwagen sind dauerhaft in Steinfurth
stationiert.
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CDU-Vorsitzende Kerstin
Best durfte unter Anleitung von Wehrführer
Thomas Baierl die Ausrüstung anprobieren. |
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