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Ministerin Lucia Puttrich auf Antrittsbesuch in Bad Nauheim – Beim
Rundgang mit Erstem Stadtrat Armin Häuser klares Votum gegen Einzäunung
[22.09.10] Über das von Erstem Stadtrat Armin Häuser im vergangenen Jahr
initiierte und im September 2009 vom Ausschuss für Sport und Kultur
beschlossene Konzept „Die bewegte Stadt“ informierte sich die Hessische
Ministerin für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz,
Lucia Puttrich, anlässlich ihres Antrittsbesuchs in Bad Nauheim auf der
Landesgartenschau am heutigen Morgen. Ziel des Konzepts ist die Schaffung
eines vernetzten Systems unterschiedlichster Spiel-, Erlebnis-,
Bewegungs-, Begegnungs-, Kommunikations- und Aufenthaltsbereiche, an denen
Menschen generationenübergreifend gemeinsam aktiv sein können.
Im Gespräch mit dem Ersten Stadtrat zeigte sich Puttrich
vor allem von dem im Konzept verankerten Qualitätsziel der
Familienfreundlichkeit begeistert. „Neben den so genannten harten
Standortfaktoren gewinnt die Familienfreundlichkeit bei der Bewertung der
Attraktivität von Kommunen zunehmend an Bedeutung und entwickelt sich
damit zum bedeutenden Faktor der Wirtschaftsförderung“, betonte Puttrich.
Der Goldsteinpark bietet nach Auffassung aller Beteiligten
hervorragende Bedingungen für die Umsetzung des Konzepts „Die bewegte
Stadt“. Untersuchungen in mehreren Landkreisen und größeren Städten
Hessens legen den Schluss nahe, dass sich 80 Prozent der Bevölkerung
regelmäßig körperlich und oder sportlich betätigen. Vier Fünftel von ihnen
wiederum stufen sich selbst als regelmäßige Freizeitsportler ein, zwei
Fünftel üben ihren Sport im Wald, auf Wegen, Feldern und Wiesen aus.
„Sport und Bewegung müssen in allen Bereichen des
öffentlichen Lebens stattfinden“, erläuterte Erster Stadtrat Armin Häuser
das Konzept. Als sport- und bewegungsfreundliche Stadt, vor allem aber
auch entsprechend ihrem Selbstverständnis als Gesundheitsstadt sehe sich
Bad Nauheim deshalb vor die Aufgabe gestellt, flächendeckend Anreize für
unterschiedlichste Bewegungsmöglichkeiten zu bieten. Im öffentlichen Raum
geschehe dies durch die Ausweisung geeigneter Kleinräume mit Spiel- und
Erlebnischarakter an Straßen und Plätzen, auf Gehwegen und in
Fußgängerzonen, durch die entsprechende Gestaltung von Spielplätzen sowie
die Einrichtung von Freizeit- und Trendsportflächen für Jugendliche. In
ausgewiesenen Zonen könne auch der Wald für Trendsportarten genutzt
werden, erklärte Häuser.
In der Neugestaltung des Goldsteinparks sieht Häuser
bereits zahlreiche Anforderungen verwirklicht, die das Konzept für Sport
und Bewegung in der Naherholung empfiehlt. Die Waldbühne ermögliche
Begegnungen unterschiedlichster Art, der Waldspielplatz habe sich schon
jetzt zum Anziehungspunkt für Familien entwickelt. „Durch eine angemessene
und wohl überlegte Weiterentwicklung kann dieser Park zum Herzstück
unseres Konzepts werden“, ist sich Häuser überzeugt.
Ministerin Puttrich hob die zahlreichen Gelegenheiten zur
spielerischen Umwelterziehung hervor, die bereits jetzt im Goldsteinpark
angelegt sind, und zeigte sich vor allem von dem großen „Insektenhotel“
sehr angetan. Einig mit Häuser war Puttrich darin, dass für die künftige
Nutzung des Parks eine Einzäunung nicht erforderlich sei. Überlegt werden
müsse höchstens, wie der Erste Stadtrat ausführte, ob der Spielplatz durch
einen Zaun vor Verunreinigungen und Zerstörungen geschützt werden solle.
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Insbesondere das Insektenhotel im Goldsteinpark
hatte es Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Lucia
Puttrich bei ihrem
Rundgang mit Erstem Stadtrat Armin Häuser angetan. |
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Naturschutzerziehung
ist für die Umweltministerin ganz wichtig. Das
"grüne Klassenzimmer" ein toller Beitrag. |
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Beim Rundgang dabei:
Ex-Bürgermeister Bernd Rohde (links), stellv.
CDU-Vorsitzende Kerstin Best (rechts). |
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