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„Nicht saniertes Stadion hätte geschlossen werden müssen“

CDU-Fraktionsvorsitzender Klaus Dietz sieht CDU-Fraktion in ihrer Haltung bestätigt und lobt Häuser für Weitsicht und Durchsetzungsvermögen


[23.12.10] Angesichts der kreisweiten Schließung zahlreicher Sporthallen erinnert die CDU-Fraktion daran, dass – wäre die vor kurzem abgeschlossene Sanierung nicht erfolgt – auch das Eisstadion derzeit nicht genutzt werden könnte. „Ebenso wie die Turnhallen in mehreren Städten und Gemeinden, deren Dächer gewaltige Schneelasten tragen müssen und die der Wetteraukreis deshalb vorsorglich gesperrt hat, hätte die Stadt Bad Nauheim sicherheitshalber auch das ‚alte’ Eisstadion dichtmachen müssen, bis der Schnee getaut ist“, erklärte CDU-Fraktionsvorsitzender Klaus Dietz in einer Pressemitteilung.

Vor wenigen Tagen seien laut Wetterdienst in Bad Nauheim die höchsten Neuschneemengen deutschlandweit zu verzeichnen gewesen. „Wenn man darauf hin die vor Jahren erstellten Gutachten durchliest, wäre das alte Dach des Stadion unter dieser Schneelast vermutlich eingestürzt. Zumindest hätte es geschlossen werden müssen“, so Dietz. Unter Umständen hätte eine solche Schließung Wochen dauern können, denn trotz des Tauwetters dauere es seine Zeit, bis der Schnee vollständig geschmolzen sei. Außerdem solle es über Weihnachten erneut kalt werden und schneien.

Im Gegensatz zur Schließung der Turnhallen, die in den Ferien ohnehin nicht so stark genutzt würden, hätte eine Schließung des Eisstadions viele Menschen direkt getroffen. „In den Ferien, noch dazu über Weihnachten und Neujahr, ist hier Hochbetrieb, weil viele begeisterte Schlittschuhläufer ihre freie Zeit für sportliche Betätigung nutzen. Die Verblendung des Bürgermeisters hätte dazu geführt, dass Eissport in Bad Nauheim in der Wintersaison 2010/11 nicht mehr möglich gewesen wäre“, erläuterte Dietz.

Es sei einzig der Weitsicht des Ersten Stadtrats Armin Häuser zu verdanken, dass es zu diesem Horrorszenario nicht gekommen sei, meint der Christdemokrat. „Armin Häuser hat gegen den erbitterten Widerstand des Bürgermeisters die Sanierung am bewährten traditionellen Standort durchgesetzt und gleichzeitig den irrealen, weil nicht finanzierbaren Plan eines Stadionneubaus auf dem Stollgelände zu Fall gebracht.

„Armin Häuser hat damit der Stadt und ihren Bürgern einen großen Dienst erwiesen“, betonte Dietz. Bestätigt in ihrer Haltung zum Eisstadion sehe sich die CDU-Stadtverordnetenfraktion durch die „einhellige Begeisterung aller Stadionbesucher“ über das Ergebnis der vor kurzem abgeschlossenen Sanierung. „Die Bad Nauheimer wollen bei allen Neuerungen den Flair des Colonel-Knight-Stadions erhalten“, fasste Dietz den Tenor der Äußerungen zusammen.
 

 

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