|
CDU-Sozialpolitiker besichtigen neue Einheit aus Schule, Musikschule
und Kindertagesstätte – Lob für Armin Häuser für gelungenes Konzept
[03.02.11]
Einen Überblick über die Entwicklung auf dem neuen Bildungscampus in der
Rotdornstraße verschafften sich am Donnerstag Erster Stadtrat und
CDU-Bürgermeisterkandidat Armin Häuser sowie Sozialpolitiker der Bad
Nauheimer CDU mit der Vorsitzenden des Ausschusses für Soziales, Jugend
und Senioren, Petra Michel, an der Spitze. „Es war schon in den
Verhandlungen mit der BIMA mein Anliegen, in unmittelbarer Nähe des
Neubaugebietes Amerikanische Siedlung eine Einheit von Schule, Musikschule
und Kindertagesstätte zu schaffen“, betonte Häuser.
In der Kita Rotdornstraße konnten die Christdemokraten auch die gerade
gelieferten neuen Möbel begutachten. „Das ist genau so, wie ich es mir
vorgestellt habe“, schwärmte Ausschussvorsitzende Petra Michel bei der
Besichtigung des Lichthofs. Er verleiht dem ohnehin großzügig und hell
konzipierten Gebäude zusätzliche Luftigkeit. In dem zwei Millionen Euro
teuren Neubau werden 75 Kinder im Alter über drei Jahren und 20 unter
Dreijährige Platz finden. Aus seinem Programm zur Schaffung von
Betreuungsplätzen für unter Dreijährige hat der Bund den Bau mit 290.000
Euro bezuschusst.
„Weitere Investitionen in Erziehung und Bildung sind die Basis für eine
weitere gedeihliche Entwicklung der Stadt“, hob Armin Häuser hervor. Auch
das Kreismonitoring 2010 belege für das Verhältnis von Geburten zu
Todesfällen einen so genanten Sterbeüberschuss. „In Bad Nauheim wird
dieser Verlust an Einwohnern durch den Zuzug von außen nicht nur
wettgemacht, sondern sogar überkompensiert“, betonte der
CDU-Bürgermeisterkandidat. Vor allem viele junge Familien würden durch das
Angebot an attraktiven Bauplätzen angelockt. „Das tut unserer Stadt gut.
Wir wollen auf die Senioren nicht verzichten, aber wir brauchen auch die
anderen Altersgruppen, damit Bad Nauheim ein lebendiges Gemeinwesen
bleiben kann“, so Häuser.
Aus finanzieller Sicht sei der Zuzug von außen ebenfalls wichtig. „Mehr
Einwohner, das bedeutet auch mehr Schlüsselzuweisungen und einen größeren
Anteil an Einkommenssteuer. Deshalb ist der Zugewinn an Einwohnern für die
Konsolidierung der Finanzen von Bedeutung“, erklärte der Erste Stadtrat.
Der Bau der Kindertagesstätte Rotdornstraße sei ein wichtiger Teil der
städtischen Bemühungen, gegen die demographische Entwicklung zu steuern.
Damit wird es auch zügig weitergehen: „Als nächstes wird im Frühjahr der
gemeinsame Schulhof von Grund- und Musikschule neu gestaltet; darauf
warten Eltern, Kinder und Lehrer schon ungeduldig“, versprach Armin
Häuser.
Ausschussvorsitzende Petra Michel nutzte die Gelegenheit, dem Ersten
Stadtrat und Kämmerer für die gelungene Umsetzung seines Konzeptes
Rotdornstraße sowie die erfolgreiche Realisierung des Baugebiets
Amerikanische Siedlung zu danken: „Ihr Mut und Ihr Verhandlungsgeschick
haben dieses größte strukturpolitische Projekt der städtischen
Wohnungsbaugesellschaft überhaupt erst möglich gemacht. Dass Sie Weitsicht
besitzen, zeigt auch Ihr Eintreten für eine baldige Verwirklichung des
Baugebiets ‚Am Hempler’. Wir hoffen, dass dieses Vorhaben auch so
erfolgreich verlaufen wird“, betonte Michel.
|
|
CDU-Bürgermeisterkandidat und Erster Stadtrat Armin
Häuser (Mitte)
mit den CDU-Sozialpolitikern (von links) Peter
Baumann, Kerstin
Eisenreich, Petra Michel und Erol Türkmen |
|
|