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Sanierung am Usa-Wellenbad betriebswirtschaftlich und umweltpolitisch
bedeutsam - Informationsbesuch der CDU mit Bürgermeisterkandidat Armin
Häuser
[07.03.11] „Alles im Plan!“, so die frohe Botschaft, mit der Dipl.-Ing.
Peter Krause vom Büro Knöß Architekten Bad Nauheim und Betriebsleiter
Roman Schramm Bad Nauheimer Christdemokraten gemeinsam mit
CDU-Bürgermeisterkandidat Armin Häuser zu einem Informationsbesuch im
Usa-Wellenbad empfingen. Mehr als 30 Jahre nach ihrer Einweihung ist die
Anlage in grundlegenden Teilen erneuerungsbedürftig beziehungsweise
entspricht nicht mehr aktuellem Standard. Knapp 1,9 Millionen Euro (von
denen das Land Hessen 550.000 Euro übernimmt) investiert der von den
Nachbarstädten Friedberg und Bad Nauheim getragene Zweckverband
Usa-Wellenbad derzeit in Sanierungsmaßnahmen, die – nach dann
zwölfmonatiger Dauer – im Oktober abgeschlossen sein sollen. „Die Arbeiten
kosten viel Geld, aber sie sind betriebswirtschaftlich und umweltpolitisch
bedeutsam, weil sie die Verluste an Wärme und Wasser mindern“, so das
Fazit von CDU-Bürgermeisterkandidat Armin Häuser.
Wichtig war den Christdemokraten vor allem der eventuelle
Einfluss der Baumaßnahmen auf den laufenden Betrieb. Der wird, wie Schramm
und Krause versicherten, höchstens geringfügig tangiert. Unmittelbar zum
Ende der Frostperiode wurden die Arbeiten an der Außenanlage in Angriff
genommen. Erneuert werden müssen der Beckenkopf, um einen gleichmäßigen
Ablauf des überlaufenden Wassers in die Schwallwasserbecken zu
gewährleisten, sowie die rundum führende Verrohrung; an ihr hat der Zahn
der Zeit genagt, weshalb die Wasserverluste hoch sind.
Von den bis zu vier Meter tiefen Löchern seitlich des
Außenbeckens wird aber nichts mehr zu sehen sein, wenn das Freibad im Mai
planmäßig seine Pforten öffnet. „Dieser Teil der Baumaßnahmen wird sich
für den Zweckverband direkt in barer Münze auszahlen, weil wir künftig
weniger Wasser verbrauchen werden“, betonte Armin Häuser. Ähnlich verhält
es sich mit dem geplanten Austausch der Glasfassade des Hallenbads, durch
die heute viel Wärme verloren geht.
Auch nur zum Teil kosmetisch sind die Maßnahmen im
Innenbereich, mit denen – wegen des laufenden Betriebs abschnittweise – im
November begonnen worden war. 200.000 Euro werden für Brandschutzmaßnahmen
aufgewandt, um den modernen hohen Standards gerecht zu werden. Außerdem
stehen die Sanierung der Umkleidekabinen und Sanitärräume für das Freibad,
die Modernisierung der Schul- und Vereinsumkleiden sowie die Sanierung der
Duschen und Toiletten im Sanitärbereich für das Hallenbad auf dem
Programm.
Unter den Fliesen fanden sich zahlreiche „Nassstellen“,
mit denen zuvor niemand gerechnet hatte – eine Folge der ursprünglichen
Bauweise. „Heute haben wir andere Methoden“, erläuterte Krause. An den
betroffenen Stellen wird die Sanierung allerdings nun doch etwas
umfassender werden als eigentlich geplant. Nebeneffekt der Sanierung: Mit
den alten Fliesen wird der „Charme der 70er“ dem aktuellen Geschmack
weichen. „Letztlich werden sich alle diese Maßnahmen lohnen, weil das
Schwimmbad attraktiv bleibt und weiterhin viele Besucherinnen und Besucher
anzieht“, erläuterte Armin Häuser.
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Dipl.-Ing. Krause (links) und
Betriebsleiter Roman Schramm (rechts) erläuterten den
Christdemokraten und CDU-Bürgermeisterkandidat Armin
Häuser (Dritter von links)
Details der im November begonnenen Sanierungsarbeiten im
Innen- und Außenbereich
des Schwimmbades. |
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