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Familienpolitik steht im Mittelpunkt eines Frauenfrühstücks mit
Staatssekretärin Petra Müller-Klepper und CDU-Bürgermeisterkandidat Armin
Häuser
[04.04.11]
Familienpolitik stand im Mittelpunkt eines Frauenfrühstücks, zu dem die
Wetterauer Frauen-Union gemeinsam mit dem CDU-Stadtverband Bad Nauheim ins
Café König eingeladen hatte. Überregionale Aspekte des Themas skitzzierte
die Staatssekretärin im Hessischen Sozialministerium und Landesvorsitzende
der Hessischen Frauen-Union, Petra Müller-Klepper.
CDU-Bürgermeisterkandidat Armin Häuser erläuterte im Anschluss an ihre
Ansprache seine Vorstellungen von einer familien- und
generationengerechten Stadt.
In Anwesenheit von 60 Gästen, darunter der
Landtagsabgeordnete Klaus Dietz mit Frau, Stadtverordnetenvorsteher Prof.
Dr. Friedrich-Karl Feyerabend, Stadtverbandsvorsitzender Oliver von Massow
und die Vorsitzende der Wetterauer Frauen-Union, Almut Wilser, betonte
Müller-Klepper die Richtlinienkompetenz der Politik. Es reiche nicht,
Maßnahmen zu beschließen. „Wir müssen auch darauf dringen, dass sich das
Bewusstsein der Menschen dahingehend verändert, dass die Maßnahmen greifen
können“, forderte die Staatssekretärin.
Weitere Voraussetzung für den Erfolg sei, dass
Veränderungen den Menschen „nicht von oben aufdiktiert“ würden, sondern
deutlich sichtbar auf vorhandene Bedürfnisse reagierten. Bei der Schaffung
von Rahmenbedingungen müssen nach Müller-Kleppers Überzeugung die
unterschiedlichen Familienmodelle gleichwertig behandelt werden.
„Familienmanagement ist auch Arbeit, und die dort erworbenen Fähigkeiten
müssen dringend allgemein als Kompetenzen anerkannt werden“, erklärte sie.
Dreh- und Angelpunkt der Vereinbarkeit von Familie und
Beruf sei die Kinderbetreuung. Hier sei Hessen schon weit gekommen, denn
bereits für jedes vierte Kind unter drei Jahren stehe ein Betreuungsplatz
zur Verfügung. Dies habe nur mit erheblichem finanziellen Aufwand erreicht
werden können. Kinder- und Familienfreundlichkeit bezeichnete
Müller-Klepper deshalb als „Markenzeichen des Landes Hessen“. Ziel der
Politik werde sein, „die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern, damit
Kinderwunsch auch zur Kinderwirklichkeit werden kann“.
Eine dieser Rahmenbedingungen ist laut
Bürgermeisterkandidat Armin Häuser das gegenseitige Verständnis der
Generationen füreinander. „Mein Motto ‚Miteinander – füreinander’ besagt
genau dies: Dass wir als Nachbarn in der Stadt nur gut miteinander leben
können, wenn wir gegenseitig Verständnis aufbringen und uns mit unseren
unterschiedlichen Vorstellungen und Bedürfnissen respektieren“, betonte
er.
Grundsätzlich seien die Leistungen der Stadt in der
Fürsorge für die Senioren ebenso wie in der Kinderbetreuung bereits
beachtlich. Es gebe zahlreiche Einrichtungen für ältere Menschen, und für
die Kinderbetreuung in den Kindertagesstätten wende die Stadt jährlich 5,6
Millionen Euro auf. „Als Bürgermeister möchte ich die vorhandene
Infrastruktur nun noch um weitere generationenübergreifende Einrichtungen
erweitern“, erläuterte Häuser. Beispielsweise sollen künftig an einem Tag
„Bad Nauheim bewegt“ alte und junge Menschen bei gemeinsamer sportlicher
Betätigung die Möglichkeit zum besseren Kennenlernen erhalten.
Mit der Stadtentwicklung überlappt sich die
Familienpolitik nach Häusers Worten in der Bereitstellung von Bauland für
junge Familien. Eine Erfolgsgeschichte sei die Ausweisung und Vermarktung
attraktiver Bauplätze zu vertretbaren Preisen auf dem Gelände der
ehemaligen amerikanischen Siedlung. „Diese Ansiedlungspolitik möchte ich
fortsetzen und den derzeitigen Wettbewerbsvorteil für Bad Nauheim nutzen.
Deshalb habe ich mich für eine sofortige Erschließung des Gebietes ‚Am
Hempler’ in Nieder-Mörlen stark gemacht und dies zum Glück gegen
Widerstände auch durchgesetzt“, betonte Häuser.
Kerstin Best, Vorsitzende der Frauen-Union Bad Nauheim,
dankte Häuser und Müller-Klepper für ihre interessanten Ausführungen. Ihre
guten Wünsche für Amin Häuser bei der bevorstehenden Wahlentscheidung
wurden von den Anwesenden mit lautem Beifall untermauert.
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Kreisvorsitzende Almut Wilser eröffnet das
Frauenfrühstück und begrüßt die Gäste. Im
Vordergrund links Armin Häuser mit Ehefrau Heike.
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FU-Landesvorsitzende Petra Müller-Klepper
bei ihrer informativen Rede.
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Blick in de vollbesetzten Saal.
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