CDU-Stadtverband Bad Nauheim

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Lob für die „hervorragende Einrichtung Musikschule“

Erster Stadtrat Armin Häuser trifft Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, am Rande ihres Besuchs in Bad Nauheim


[05.04.11] Am Rande eines Besuchs in Bad Nauheim traf Erster Stadtrat Armin Häuser mit der Hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, zu einem Gedankenaustausch zusammen. Kühne-Hörmann hatte sich zuvor bei einem Rundgang mit dem Präsidenten des Kuratoriums der Stiftung Sprudelhof, dem Butzbacher Landtagsabgeordneten Norbert Kartmann, über den aktuellen Stand der Entwicklung des Sprudelhofs informiert.

Häuser stellte gegenüber der Ministerin die Bedeutung des Sprudelhofs für die Stadt dar. Intention der aktuellen Bemühungen der Stiftung sei die Wiederbelebung des einmaligen Jugendstil-Denkmals. „Die Anlage wurde vor hundert Jahren als städtebaulicher Mittelpunkt des bereits zu Weltrang aufgestiegenen Kurbades Nauheim errichtet. Bis heute ist der Sprudelhof aufgrund seiner zentralen Lage das ‚Herz’ der Stadt. Durch sinnvolle, denkmalgerechte Neunutzungen müssen wir ihm nun inhaltlich zeitgemäße Funktionen zuweisen“, betonte Häuser.

Dabei setze die von Stadt, Land und Kreis getragene Stiftung unter anderem auf den ohnehin dringend notwendigen Neubau der Therme. Diese solle Teile eines Badehauses oder mehrerer Badehäuser mitnutzen, sich so selbst ein Alleinstellungsmerkmal sichern und für die Neunutzung des Sprudelhofs als „Anker“ wirken. Auch der Bau eines Hotels für Urlauber und Besucher mit Interesse an hochwertigen Wellnessangeboten ist laut Häuser möglich, sofern sich ein privater Investor und Betreiber dafür findet. An den Nutzungskonzepten für die Gesamtanlage werde gearbeitet, „wobei die Stadt auf fundierte, ehrenamtlich erarbeitete Nutzungsvorschläge aus der Bürgerschaft zurückgreifen kann“, erläuterte Häuser.

Die Ministerin und Häuser führten zudem gemeinsam ein Gespräch mit Vertretern Wetterauer Musikschulen, bei dem auch der Leiter der Bad Nauheimer Musikschule, Ulrich Nagel, zugegen war. Hierbei war Häuser voll des Lobes für die Bad Nauheimer Musikschule. „Sie ist eine hervorragende Einrichtung, wie die wiederholten Erfolge ihrer Schülerinnen und Schüler bei überregionalen Wettbewerben eindruckvoll beweisen“, erklärte der Erste Stadtrat. „Die Stadt bezuschusst die Musikschule mit jährlich mit über 260.000 Euro; ich meine, jeder Cent davon ist bestens angelegt“, ist Häuser überzeugt.

Sehr angetan zeigte sich Kühne-Hörmann von dem „Bildungscampus“, der unter Einschluss der Musikschule am Standort Rotdornstraße/Lee Boulevard gebildet wurde. Mit erheblichen Mitteln habe die Stadt neben der Grundschule zusätzlich zur bestehenden Kindertagesstätte Lee Boulevard eine neue Kindertagesstätte geschaffen und so auch den erwarteten Betreuungsbedarf im angrenzenden Baugebiet „Amerikanische Siedlung“ gedeckt.

Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann und Bad Nauheims Erster Stadtrat Armin
Häuser (Dritter von rechts) im Gespräch mit (von links) Fokke Fokken, Vorstandsmitglied
im Förderverein der Musikschule Bad Nauheim, MdL Norbert Kartmann, Präsident des
Kuratoriums der Stiftung Sprudelhof, Michael Eberhardt, Leiter der Musikschule Friedberg
und Landesmusikschulleiter, CDU-Stadtverbandsvorsitzender Oliver von Massow, MdL
Klaus Dietz und Ulrich Nagel, Leiter der Musikschule Bad Nauheim.

       

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